Fallstudie
Aufbau eines IMS nach ISO 9001 und ISO 14001 im chemischen Mittelstand
Spezialchemie / Kunststoff-Modifikation · ISO 9001 + 14001 IMS · KMU · 9 Monate
Ausgangslage
Ein kunststoffmodifizierender Chemiebetrieb benötigte für die Listung bei internationalen Systemkunden erstmalig den Nachweis zertifizierter Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme. Es existierten zwar detaillierte Laborvorschriften, jedoch fehlte eine prozessorientierte Dokumentation, eine saubere Kennzahlenstruktur und ein abfallrechtlich belastbares Konzept.
Das Mandat
Vollständiger Aufbau eines Integrierten Managementsystems (IMS) gemäß den Anforderungen der ISO 9001 und ISO 14001 sowie die sichere Begleitung des Unternehmens durch das gesamte Zertifizierungsverfahren innerhalb von neun Monaten.
Maßnahmen
Das Mandat startete mit einer umfassenden Gap-Analyse zur Ermittlung des exakten Ist-Reifegrades. Darauf aufbauend wurden die Kernprozesse — von der Rohstoffbeschaffung bis zur finalen Freigabeanalytik im Labor — in einer schlanken digitalen Struktur dokumentiert.
Gemäß den Vorgaben der ISO 19011 wurden die internen Audits simuliert und ein gesetzeskonformes Abfallwirtschaftskonzept nach den Kriterien des AWG erarbeitet und implementiert. Mitarbeiter und Führungskräfte wurden gezielt auf das anstehende Audit vorbereitet.
Ergebnis
Das Unternehmen bestand das externe Zertifizierungsaudit der Stufen 1 und 2 durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle im ersten Anlauf und ohne eine einzige Hauptabweichung. Das IMS wurde so im Betrieb verankert, dass es der Geschäftsführung nun als direktes Instrument zur Qualitätssteuerung dient.
Kontext
Spezialchemie / Kunststoff-Modifikation · ISO 9001 + 14001 IMS · KMU · 9 Monate
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