Chemie & Entwicklung
Green Chemistry — als technischer Hebel, nicht als Etikett.
Steigerung der Ressourceneffizienz und Minimierung von Gefahrstoffen durch gezieltes verfahrenstechnisches Re-Design bestehender Prozesse.
Hier wird auf leere Marketing-Floskeln verzichtet. Green Chemistry in der Industrie bedeutet harte Prozessoptimierung auf Basis der 12 Prinzipien nach Anastas und Warner. Im Fokus stehen die Maximierung der Atomeffizienz, der gezielte Ersatz kritischer Lösemittel (Substitutionsprüfung) und die Verringerung des thermischen Energiebedarfs bei der Reaktionsführung. Die Mandate werden auf Basis der Berechtigung als Green Chemistry Change Manager der österreichischen Ministerien BMK und BMAW geführt.
Es geht darum, bestehende Rezepturen und chemische Verfahren so umzugestalten, dass weniger Abfälle entstehen und regulatorische Auflagen (wie REACH oder das Chemikalienrecht) ökonomisch sinnvoll erfüllt werden. Jede Maßnahme wird rein technisch und stofflich bilanziert — für ein belastbares Ergebnis, das CO₂-Bilanzen und Ressourceneffizienz nachweisbar verbessert.
Häufige Fragen
Wie lässt sich Atomeffizienz im industriellen Maßstab verbessern?
Durch den gezielten Einsatz katalytischer Verfahren anstelle stöchiometrischer Reaktionen und die prozessinterne Rückführung von Nebenprodukten.
Wie ersetze ich ein kritisches Lösemittel REACH-konform?
Über eine strukturierte Substitutionsprüfung: Alternativen werden gegen Funktionalität, Sicherheit und Regulatorik bewertet, im Labor verifiziert und im Pilot-Maßstab unter realen Prozessbedingungen freigegeben — alles dokumentiert für das Chemikalien-Sicherheitsdossier.
Prozesse stofflich optimieren?
Nutzen Sie das Fachgespräch zur technischen Abklärung Ihrer Substitutions- und Effizienzpotenziale.