Kunststofftechnik
Prozesssichere Wareneingangskontrolle für Polymere.
Aufbau lückenloser Prüfroutinen für Kunststoffe, Rezyklate und Additive zur Vermeidung von Chargenfehlern in der Produktion.
Materialschwankungen beim Rohstoff sind eine der häufigsten Ursachen für unerklärliche Produktionsstillstände und Qualitätsausreißer. Eine unzureichende Wareneingangskontrolle verlagert das Risiko direkt in die Spritzgussmaschine oder den Extruder. Der Aufbau zweckmäßiger Prüfroutinen schützt Ihre Fertigung vor diesen unvorhergesehenen Schwankungen.
Es werden schlanke, im Betriebsalltag leistbare Prüfmethoden etabliert — von der Schmelzflussrate (MFR/MVR) über die Dichtebestimmung bis hin zu Feuchtemessungen bei hygroskopischen Polymeren. Durch das Verknüpfen mit der Lead-Auditor-Perspektive nach ISO 9001 werden die Prüfabläufe nahtlos in Ihr bestehendes QM-System integriert, um Lieferantenreklamationen rechtssicher zu dokumentieren.
Häufige Fragen
Warum ist die Feuchtemessung bei technischen Kunststoffen kritisch?
Zu hohe Restfeuchte führt beim Aufschmelzen zu hydrolytischem Abbau der Polymerketten, was massive Einbußen bei den mechanischen Bauteileigenschaften zur Folge hat.
Wie wird mit Recyclat-Chargen umgegangen?
Rezyklate brauchen eine erweiterte Eingangsprüfung — MFR/MVR ist Pflicht, zusätzlich Sichtprüfung auf Fremdpolymere und ggf. Aschegehalt. Schwankt das Rezyklat stark, lohnt ein Lieferanten-Audit oder Wechsel.
Rohstoffqualität im Wareneingang absichern?
Richten Sie prüfsichere Wareneingangskontrollen ein, um Chargenrisiken konsequent zu eliminieren.